Speziell wenn man "Direkt auf Lunge" dampft, kann ein Akkuträger bzw. Box-Mod mit zwei oder drei Akkuzellen durchaus hilfreich sein.

Besonders, wenn man nicht ständig die Akkus austauschen möchte bzw. diese nachladen will. Wir erwähnen dabei besonders den Bereich “Direct Lungh”, da hier mit deutlich mehr Leistung gedampft wird, was aber nicht bedeutet, dass solche Akkuträger nicht auch für den MTL-Bereich zu gebrauchen sind. Wir haben uns in den letzten Wochen den asMODus Lustro 200W Box-Mod genauer angeschaut, dieser hat Platz für 2x 18650 Akkuzellen und wird über ein Touchscreen bedient. Wie sich das kompakte Gerät im Alltag schlägt, haben wir in unserem ausführlichen Test herausgefunden.

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Lieferumfang & Eindruck – asMODus Lustro 200W

  • AsMODus Lustro 200 Watt Akkuträger
  • USB auf USB C Ladekabel
  • Bedienungsanleitung (mehrsprachig)

Der asMODus Lustro 200W Box-Mod besteht zum größten Teil aus einer Zink-Legierung, die in unserem Fall in Hochglanz Blau lackiert worden ist. Das Material weist eine ordentliche Dicke auf, wirkt zudem sehr robust und hochwertig. Dies gilt auch für den 510er-Anschluss, Touch-Display sowie die Teile aus Kunststoff, wie LED-Leiste und Feuertaster.

Bei der Verarbeitung des kompakten Akkuträgers gibt es nichts auszusetzen, es gibt demnach keine Spaltmaße, scharfen Kanten oder Ähnliches. Das Display und Feuertaster sowie 510er-Anschluss sitzen maßgenau, lediglich beim Akkudeckel, haben wir etwas Kritik, hierzu aber später mehr.

Das Design des asMODus Lustro 200W Box-Mod ist kompakt und in der Farbe Blau auch durchaus modern, die Hochglanzoptik macht das Design zudem auch etwas edel wirkend. Das Zusammenspiel der einzelnen Module in Schwarz und Weiß passen gut zum satten Blau und auch sonst wirkt der Akkuträger in der Zusammensetzung als sehr durchdacht, dies gilt auch für die Position, des Displays, Feuertaster und der integrierten Taschenlampe.

Verpolungsschutz
Überspannungsschutz
Tiefenentladungsschutz
5-Klick-Automatik
Überhitzungsschutz
Schutz vor zu geringem und zu hohem Widerstand

  
HerstellerasMODus
BauartBox
ModisVW / Curve / TC (Ni, TI, SS) / TCR / TFR
Widerstands Bandbreite0,1 Ohm - 2,5 Ohm
Ausgangsleistung5 W - 200 W (in VW/Power Modus)
5 W - 120 W (im TC Modus)
Temperatureinstellung100°C - 300°C
Akkuzellentyp18650
Anschluss510er
Pluspolgefedert
Verdampfermax. 25 mm
Firmwareupdatefähig
Maße80,4 x 40,5 x 36 mm
Gewicht166 g
FarbenBlau, Dunkelgrün, Gelb, Grün, Hellblau, Rot, Schwarz, Weiß
ExtrasIndividuelle Drahtsorten können dank des TCR Modus und des TFR Modus verwendet werden
InfoTouch-Farb-Display-Display, USB-C-Anschluss, Taschenlampe
SicherheitsfunktionenVerpolungsschutz
Überspannungsschutz
Tiefenentladungsschutz
5 Klick Automatik
Überhitzungsschutz
Schutz vor zu geringem und zu hohem Widerstand

Features & Specials – asMODus Lustro 200W

Laut Hersteller

Mit dem asMODus Lustro 200W Box-Mod bekommt man einen kompakten Akkuträger, der für zwei 18650er Akkuzellen konzipiert ist und dessen maximale Leistung bei 200 Watt liegt. Trotz der kompakten Bauform passen aber dennoch Verdampfer mit einem Profil von bis zu 25 mm, der Hersteller setzt dabei auf einen 510er-Anschluss. Weiter bekommt man eine LED-Leiste sowie Feuertaster, der ebenfalls beleuchtet ist sowie ein Farb-Touch-Display mit Gestensteuerung, welches für die Menuführung und Benutzung in Verbindung mit dem Feuertaster genutzt wird. On Top gibt es außerdem noch eine Taschenlampe im Bodenbereich des Akkuträgers.

Im asMODus Lustro 200W Box-Mod kommt der neue GX-200-HUT Chip zum Einsatz, der ohne Verzug feuern soll und ein sehr gutes Akkumanagement mit sich bringen soll und zudem ein umfangreiches Portfolio an Modi unterstützt. Wir hätten demnach den bekannten und oft genutzten Power Modus (VW) bis 200 Watt sowie den Temperaturmodus (TC), wo Einstellungen von 100°C – 300°C möglich sind – unterteilt wird auf Drähte aus Titan (Ti), Nickel (Ni200) und Edelstahl (SS304, SS316 und SS317). Zudem kann man auch individuelle Drahtsorten dank des TCR Modus und des TFR Modus verwenden, es gibt außerdem auch Speicherplätze, um seine Einstellungen abzusichern. Weiter gibt es noch die Prehead Funktion sowie den Curve Modus, mit denen man sein Dampfverhalten noch weiter individualisieren kann. Der Mod unterstützt Widerstände von 0,1 Ohm – 2,5 Ohm. Die Akkuzellen können direkt im Akkuträger aufgeladen werden, dies ist über den verbauten USB-C-Anschluss möglich, dieser wird auch fürs Upgrade genutzt. Ansonsten gibt es noch weitere Individualisierungen, wie beispielsweise Änderung der LED-Farbe.

asMODus Lustro 200W Details – Unboxing-Video

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Im Test – asMODus Lustro 200W

Pro

  • Hochwertiges Design
  • Moderner Look
  • Präzise verarbeitet
  • Sicherer Grip
  • Angenehme Haptik
  • Gut ablesbares Display
  • Touch-Screen-Steuerung
  • Individualisierung
  • Alle wichtigen Modis an Board
  • Feuert schnell
  • Einfache Bedienung
  • Taschenlampe
  • Sicherheitsmechanismen
  • TC Modus funktoniert einwandfrei

Contra

  • Akkudeckel hat minimal Spielraum
  • Gewöhnung an Touch-Steuerung nötig

Im täglichen Einsatz über mehrere Wochen konnten wir mit dem asMODus Lustro 200W Box-Mod sehr gute Eindrücke sammeln. Hier sei nochmal das hochwertige Design in Verbindung mit robusten Materialien und modernem Look hervorzuheben, aber auch die kompakte Größe des Gehäuses, welches trotz 2x 18650 Akkuzellen, immer noch perfekt in der Hand liegt und eine gute Haptik aufweist. Das hochwertig lackierte Material ist zwar komplett glatt gestaltet, dennoch ist auch ein sehr rutschsicherer Grip gegeben, hier entsteht eine Art rutschhemmende Wirkung, wie man es beispielsweise vom Glas kennt, wenn auch nicht so stark.

Wir haben den Akkuträger dabei mit unterschiedlichen Verdampfern ausprobiert, bis 25 mm ist kein Überstand zu befürchten. Unser blaues Modell hat dabei mit fast mit jedem in Silber, Schwarz, Grau und Gold gestaltetem Verdampfer optisch gut harmoniert, auf den Beispielfotos, seht ihr den asMODus Lustro 200W Box-Mod mit einem UWELL Crown 3 sowie asMODus X VapePorn Vault RDA. Bevor es aber ans Dampfen geht, müssen natürlich noch zwei 18650er Akkuzellen ins Akkufach, dieses erreicht man, in dem man den auf der Rückseite, per Magneten fixierten Deckel, abzieht. Dieser sitzt schön fest dran, sodass ein ungewolltes Öffnen ausgeschlossen werden kann, dennoch ist das Abziehen nicht mit großem Kraftaufwand verbunden. Sind die Akkuzellen eingelegt, einfach wieder den Deckel drauflegen, der direkt wieder per Magnet fixiert wird.

Nachdem der asMODus Lustro 200W Box-Mod nun einsatzbereit ist, widmen wir uns dem übersichtlichen Farb-Touch-Display, welches im Tests stets gut ablesbar war und eine sehr einfache Bedienung erlaubt hat, die zu Beginn aber dennoch etwas Eingewöhnung erfordert – dies aber nur, weil man von den meisten Akkuträgern, eine Bedienung über Hardware-Tasten kennt. So kann man mit dem Touch-Display nach links oder rechts swipen, um Modi zu verändern bzw. Eingaben per Tap setzen, wie zum Beispiel die Leistung in 0,1 Watt Schritten bzw. die Temperatur in 1-Grad-Schritten. Möchte man einen Schritt zurück bzw. zum Hauptscreen oder eine Einstellung bestätigen, muss man die Feuertaste drücken, das war es auch schon. Letztere wird auch benutzt um das sehr einfach gehaltene Menu (Display) zu sperren bzw. die Einstellungen des Gerätes aufzurufen, wir gehen etwas detailreicher im Bereich Tipps & Tricks darauf ein. Wir empfanden die Steuerung per Touch-Screen auf jeden Fall nach kurzer Eingewöhnung als sehr intuitiv, einfach, und zuverlässig, wenn auch sehr selten Toucheingaben wiederholt werden mussten, weil nicht direkt erkannt wurden – dies war aber wirklich nur äußerst selten der Fall. Auch der Feuertaster hat einen sehr guten Druckpunkt und macht durch die gut umgesetzte LED-Beleuchtung – wirkt, als ob das Symbol ohne Beleuchtung gefärbt ist – auch optisch was her. Man kann übrigens in den Einstellungen per IR-Sensor auch über Gesten steuern, was im Test auch recht gut funktioniert hat. Doch unserer Meinung nach ist dies mehr Spielerei, da man einen Akkuträger doch meist verstellt, wenn man diesen eh gerade nutzen möchte und demnach eh in der Hand hält – zumal die Steuerung über Toucheingaben uns eh viel besser gefallen hat.

Viel besser gefällt uns da die vom Display links platzierte LED-Leiste, die beim Feuern die Zugdauer optisch simuliert. Hier kann man in den Einstellungen aus den Farben blau, rot oder grün wählen, gleichzeitig wird auch die Farbe des Feuertasters verändert. Auch die Taschenlampe im Boden des asMODus Lustro 200W Box-Mod ist recht praktisch, wenn man diese mal unterwegs benötigt, hier gibt es auch zwei Helligkeitsstufen, aktiviert wird die LED wie alle Features über das Display. Hier sei noch anzumerken, dass die LEDs in der Leiste und im Feuertaster auch komplett deaktiviert werden können.

Doch nicht nur beim gut gelungenem Menu sowie dem Display selbst kann der asMODus Lustro 200W Box-Mod punkten, auch beim Dampfen konnten wir keine Probleme feststellen. Der Akkuträger feuert sehr schnell und zuverlässig, sodass wir den VW und TC Modus als einwandfrei deklarieren können. Wer möchte, kann aber noch tiefer sein Dampfverhalten perfektionieren, so zum Beispiel mit der Prehead-Funktion, wo je nach Coil, die Profile soft, medium und hard ausgewählt werden können – sowie der Curve Modus, mit dem man eine Leistungskurve erstellen kann, die dann beim Dampfen bestimmt, mit welcher Leistung, zu welchem Zeitpunkt (beim Zug) der Akkuträger feuert – Auch diese beiden Modi konnten wir erfolgreich testen, wenn für uns persönlich, der VW und TC (Temperatur) Modus im Alltag am wichtigsten waren.

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Was wir uns noch wünschen

Wirkliche Kritikpunkte konnten wir im gesamten Testzeitraum mit dem asMODus Lustro 200W Box-Mod nicht feststellen, naja fast nicht. Einen kleinen Mangel hat der Akkuträger nämlich doch, und das im Bereich des Akkudeckels. Zwar ist dieser wie der ganze Box-Mod optimal verarbeitet und sitzt wie erwähnt schön per Magnet fest, dennoch ist ein klitzekleiner Spielraum vorhanden, sodass man den Deckel, wenn man diesen in der Hand hält, minimal nach rechts und links bewegen kann. Hält man den Akkuträger ganz normal fest, dann stört das überhaupt nicht und ist sogar gar nicht bemerkbar. Doch das Problem besteht, zumindest bei unserem Testmodell, sodass es zumindest erwähnt werden sollte. Ansonsten könnte noch angemerkt werden, dass die Steuerung per Touch zu Beginn eventuell etwas gewöhnungsbedürftig ist, hat man sich aber ein mal dran gewöhnt, möchte man das Konzept eigentlich nicht mehr missen müssen – deutlich besser, als ständig irgendwelche unterschiedlichen Tastenkombination drücken zu müssen – wenn auch die reine Verstellung der Leistung oder Temperatur bei solchen Akkuträgern ganz sicher etwas schneller geht, allein schon deswegen, weil man hier per Screen erst zu der Einstellung navigieren muss.

Info
Sollten wir irgendwelche Angaben ausgelassen haben, die Dich interessieren, dann schau dich am besten auf der Hersteller-Seite um.
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Gearbest
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Tipps & Tricks – asMODus Lustro 200W

Damit euch der Umgang mit dem asMODus Lustro 200W noch einfacher fällt, haben wir noch ein paar nützliche Tipps & Tricks für Euch zusammengestellt. Diese werden auch nach Veröffentlichung weiterhin ergänzt.

Einstellungen aufrufen
Die Einstellungen können ganz einfach per 5-fach-Klick auf die Feuertaste aufgerufen werden.
Display sperren

Das System kann per 3-fach-Klick mit der Feuertaste gesperrt werden.

Wenn der Akkuträger nicht genutzt wird, sperrt sich das Display zudem, dies kann per Swipe oder 3-fach Tap auf das Display rückgängig gemacht werden – Ob Tap oder Swipe von oben, entscheidet man in den Einstellungen.

Taschenlampe & Gesten aktivieren
Einfach im Hauptscreen von unten nach oben wischen und per Tap aktivieren.

Navigation reagiert eigenständig
Dies passiert nur, wenn ihr per Swipe den Bildschirm bedient, aber die Gesten, bei denen das Display nicht berührt werden muss, noch aktiv ist. Beim Swipe wird demnach auch eine Geste registriert und man denkt das System spinnt. Einfach die Gesten wieder deaktivieren.
Einstellungen-Navigation

Wenn die Einstellungen aufgerufen wurden, erscheint als erstes Symbol ein roter Kreis, mit dem man den asMODus Lustro 200W Box-Mod ausschalten kann.

Swipen wir nach links, kommen noch diese Punkte:

  • Gerät ausschalten
  • Puffanzahl begrenzen
  • Puffs zurücksetzen
  • Style
  • Upgrade
  • Software Versionsnummer
  • Prehead Einstellung
  • LEDs deaktivieren
  • LED Farbe wählen
  • Entsperren – Auswahl Swipe oder Tap
  • Display-Standby einstellen
  • Widerstand neu messen lassen

Sowohl der Wechsel zwischen den Modis sowie das Blättern in den Einstellungen ist sowohl per Links oder Rechts Swipe möglich.

Befindet man sich in einem Einstellungspunkt, wird der gesetzte Wert oder Einstellung mit der Feuertaste bestätigt und man kehrt zur Hauptübersicht der Einstellungen. Mit erneutem Druck auf die Feuertaste kehrt man wieder zum Hauptscreen zurück.

Hauptscreen Modi

Direkt vom Hauptscreen (bei Power (VW) startend) per Links-Swipe, können die anderen Modi ausgewählt werden.

Die Reihenfolge:

Power-Modus VW, Temp TC, Curve, TCR, TFR

In allen Modis hat man den Modi-Namen sowie unter dem runden Dashboard ein gelbes Nummernfeld. Auf diese muss man kurz tippen, um die Einstellungen zu setzen.

Hauptscreen Details

Der Hauptscreen des asMODus Lustro 200W Box-Mod zeigt die wichtigsten Details schön übersichtlich an:

  • Ganz oben der ausgewählte Modus
  • Darunter links die Voltausgabe sowie rechts den Widerstand der Coil
  • Weiter haben wir die eingestellte Leistung bzw. Temperatur (Bei Temperatur kann per Tap auf die Zahl auch die Leistung für die Befeuerung gewählt werden)
  • Darunter links die Akkustandsanzeige sowie rechts denn Puff-Limit (kann in den Einstellungen gesetzt werden)
  • Die drei kleinen Symbole sind für die Anzeige, ob der Bildschirm gesperrt ist, die Gesten aktiviert wurden und für die Statusanzeige