Radioactea ist aktuell in aller Munde - ob das Liquid wirklich so gut schmeckt und ob die Alternativen ebenfalls taugen, haben wir in unserem Test für Euch herausgefunden.

Bevor wir uns in den nächsten Tagen mit Hardware-Reviews zu Verdampfern und Akku-Mods melden, legen wir heute demnach noch ein Liquid-Review nach. Hierfür haben wir uns die Aromen aus dem Hause Bang Juice organisiert und wie immer umfangreich für Euch getestet. In dem heutigen 3er geht es dabei um die Kreationen Radioactea, Ultraviolet Fusion und Charlie Delta, weitere Liquids des Herstellers werden aber noch folgen.

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Liquids – Bang Juice – Radioactea

Das erste Bang Juice Aroma, welches auf den Namen “Radioactea” getauft wurde, ist in der Community schon bestens bekannt. Der Hersteller beschreibt das Aroma mit einer Kettenreaktion aus saftigen Zitronen, die in Verbindung mit schwarzem Tee zu einer Eistee-Geschmacksbombe verschmelzen. In der 60 ml Flasche bekommt man 15 ml des besagten Aromas, einfach Base rein und es kann gedampft werden, ohne Reifezeit. Wir haben uns wie immer für eine Base mit dem Mischungsverhältnis 70% VG und 30% PG entschieden.

Beim Inhalieren des fertigen Liquids bemerkt man auf der Zunge zunächst eine schöne Süße im Mundraum. Beim Auspusten kommt dann ein Frischekick der Zitronen, die eine leicht herbe aber auch säuerliche Note besitzen. Mittendrin kommt auch wieder die Süße zurück, die minimal säuerliche Frische verschwindet und man schmeckt einen schon recht süßen Zitronen-Eistee, der im Abgang noch wenige Sekunden im Mundraum erhalten bleibt.

Die Aromen von “Radioactea” sind unserer Meinung nach gut getroffen. Die Zitrone wirkt natürlich und wird von der minimal herben Note begleitet, die quasi in Richtung Zitronenabrieb der Schale geht. Trotz der Frische gehört diese Kreation definitiv zu den süßen Liquids, besonders nach dem Inhalieren ist diese sehr präsent. Der Eistee-Geschmack erinnert ganz wenig an den Zitroneneistee in Granulat-Form, nur deutlich konzentrierter. Dennoch schmeckt das Ganze auch viel fruchtiger, was dem authentischem Zitronenaroma zu verdanken ist. Quasi eine Mischung aus Granulateistee mit frischen Zitronen – top! Schwarzer Tee an sich ist im Liquid als separates Aroma eher nicht zu schmecken. Nach unserem Test haben wir das Liquid noch viele weitere Tage ohne Unterbrechung weiter gedampft, mehr braucht man hinsichtlich Allday-tauglich wohl nicht zu sagen.

Liquids – Bang Juice – Ultraviolet Fusion

Das zweite Liquid in der Runde stellt das Bang Juice Liquid “Ultrafusion Violet” dar, dass seitens Hersteller als Geschmackexplosion rund um den Globus angeteasert wird. Es kommen wild gewachsene Mangos und leicht saure Guave sowie aromatische Maracujas zum Einsatz, welche zu einem tropischen Energydrink verschmelzen. Wir haben wieder 15 ml Aroma in der 60 ml Flasche, die wir für unseren Test erneut mit einer 70% VG und 30% PG Base angemischt haben.

Während der Inhalation des Liquids bemerkt man eine angenehme Süße, die beim Ausstoßen direkt von einem fruchtigen Kick mit leicht künstlicher Note abgelöst wird, der im ersten Moment etwas säuerlich daherkommt und demnach etwas Frische mit sich bringt. Im Abgang bleibt eine leichte fruchtige Note, die süß-säuerlich wirkt. Beim “Ultraviolet Fusion” handelt es schon durch aus um ein süßeres Liquid, wenn auch etwas dezenter als bei “Radioactea”

Der Mix aus besagten Früchten ist dabei durchaus gelungen, doch wirklich identifizieren bzw. erschmecken kann man die einzelnen Sorten nicht wirklich, was aber auch gar nicht schlimm ist, da dies nur bedeutet, dass die Fruchtaromen in einem fast gleichem Verhältnis zusammengeführt wurden. Bei uns im Team hat ein Tester zum Beispiel die Mango und Maracuja herausgeschmeckt, während der andere die Guave als dominierend deklariert hat. Wir erwähnten zudem eine leicht künstliche Note, die komischerweise aber nur bei den ersten Zügen recht dominant da war, je länger wir das Liquid gedampft haben, um so mehr waren dir Fruchtaromen im Vordergrund. Auch wenn uns der doch etwas geheimnisvolle Gesamtgeschmack sehr gut gefällt, und wir es durchaus auch den ganzen Tag dampfen könnten, ist es für uns eine Spur weniger Allday-tauglich als das “Radioactea”, dies liegt besonders daran, dass die intensiven Aromen hier unsere Geschmacksknopsen etwas schneller übersättigen, sodas wir ab und zu paar Züge an einer anderen Sorte gebraucht haben, mehrere Tage hintereinander war diese Kreation aber dennoch stets im Tank. Wie ihr seht, definitiv eine Aroma-Kombination, die nicht ganz so einfach in Worten zu beschreiben ist.

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Liquids – Bang Juice – Charlie Delta

Das Bang Juice Liquid “Charlie Delta” stellt das Schlusslicht des heutigen Dreiers dar. Das Aroma soll dabei an gedämpften Thai-Klebereis mit Erdbeeren erinnern, der mit Vanille, frischer Milch, Sahne sowie einer Prise Zimtzucker verfeinert wurde. An der Abfüllmenge des Aromas ändert sich auch bei dieser Kreation nichts, dies gilt auch für das Mischungsverhältnis unserer hinzugefügten Base. Hier sei direkt erwähnt, dass uns dieses Aroma nach paar Tagen Reifezeit mehr gemundet hat, der Erfahrungsbericht beruht dementsprechend darauf. Bei den anderen Sorten war eine Reifezeit nicht nötig.

Besonders bei der dritten Kreation macht es uns Bang Juice nicht einfach, euch die Aromen präzise zu erklären. Dies ist besonders deswegen der Fall, weil hier auch wieder der Gesamtgeschmack dominiert, ohne die einzelnen Nuancen großartig erkennen zu können. Eins vorweg, es handelt sich bei diesem Liquid ebenfalls um eine recht süße Variante, die man durchaus auch den ganzen Tag dampfen kann, wenn auch dieses jetzt an den heißen Tagen wegen der sahnigen Note eher zu mächtig ist. Wir haben es zwischendurch gedampft, besonders beim Kaffee hat uns dieses Liquid besonders gut gemundet. Der Gesamtgeschmack bzw. die Aromen an sich kommen recht natürlich rüber.

Während man den Dampf inhaliert bemerkt man eine dezente Süße , die beim Auspusten durch die Mischung aller Aromen abgelöst wird. Komischerweise schmeckt das Liquid für uns etwas nach Haselnuss bzw. nussig und leicht sahnig. Eine dezente Reisnote ist auch zu bemerken. Einer von uns im Team konnte auch eine sehr dezente fruchtige Note entdecken, die aber nicht einer Erdbeere zuzuordnen war, der Zimt war ebenfalls nicht wirklich zu bemerken. Auch im Abgang ist für uns ein nussiger Geschmack wahrnehmbar, der hier noch mal mit einer stärkeren Süße dominiert.

Info
Sollten wir irgendwelche Angaben ausgelassen haben, die Dich interessieren, dann schau dich am besten auf der Hersteller-Seite um.
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